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1. Listvjanka und die Quelle des Angara

Der schnellste und leichteste Weg den Baikalsse innerhalb kurzer Zeit zu
erreichen, ist die Straße nach Listvjanka. Von Irkutsk erreichen Sie nach etwa 40 Minuten Fahrt den Ort am Südufer des Baikalsees. Hier lohnt sich ein Besuch des Naturmuseums Baikal, das eine umfangreiche Sammlung der Flora und Fauna des tiefsten Sees der Welt zeigt. Der Baikalsee verdankt seiner faszinierenden Aura den lokalen Beinamen „Heiliges Meer“.
Ein einziger der 337 an den Baikalsee angeschlossenen Flüsse fließt aus ihm
heraus – es ist seine „Tochter“,die Angara, die die glasklaren Wasser des Sees nach Irkutsk und weiter in den Norden bis in den Fluß Jennissei trägt. In der Mitte der Flussquelle ragt ein Fels aus dem Wasser, der Legende nach ein magischer Schamanenfelsen ist, der den Eingang zur unterirdischen Geisterwelt versperrt.
In Listvjanka lohnt sich ein Ausflug auf den lokalen Basar, auf dem die
Händler neben handgefertigten Souvenirs auch den berühmten, frisch geräucherten Baikalfisch Omul feilbieten. Listvjanka ist der Ausgangspunkt des großen ökologischen Baikalweges, der sich entlang der Uferlinie nordwärts erstreckt. Die verschiedensten Trekkingtouren können hier organisiert werden, von eintägigen Exkursionen bis hin zu ausgedehnten Trekking-Reisen ist alles möglich.

Unser Programm in dieser Region:
- Eintägige Exkursion nach Listvjanka
- Treffen mit dem Baikalsee (3 Tage/2 Nächte)
- Klassischer Baikal-Trek (3 Tage/2 Nächte)
 

2. Die Cirkumbaikalstrecke

Die historische Strecke der Transsibirischen Eisenbahn – die Cirkumbaikalstrecke von Irkutsk am Ufer der Angara entlang – muss man gesehen haben wenn man diese Region bereist. Dieser alte Abschnitt der Transsibirischen Eisenbahn diente einst als Verbindungsstück der beiden großen Transsib-Linien östlich und westlich des Baikalsees, und wurde aufgrund immenser Schwierigkeiten bei Planung und Bau als einer der letzten Teilabschnitte der Transsibirischen Eisenbahn im Jahre 1904 fertiggestellt. Wegen ihrer hohen Baukosten bekam die Cirkumbaikalstrecke den Beinamen „Goldene Schnalle des russischen Stahlgürtels“.
Das Gebiet entlang der Ufer des Baikalsees ist voller steiler Felsklippen und
anderer Unwegbarkeiten. Pro Kilometer Bahnstrecke wurden für den Bau 400 Bahnwaggons Erde und ein ganzer Bahnwaggon Sprengstoff benötigt. Ein Aufwand, der vergleichbar ist mit dem Bau des Suezkanals. Etliche Brücken, Tunnel, Wälle und andere Konstruktionen mussten gefertigt werden. Auf der weniger als 100 Kilometer langen Cirkumbaikalstrecke entstanden 39 Tunnel
mit einer Gesamtlänge von knapp neun Kilometern.
Heutzutage ist dieser Teil aus der Strecke der Transsib ausgegliedert, was ihn
zu einem einmaligen Freiluftmuseum macht. Nur noch vereinzelt verkehren Regionalzüge auf diesen Gleisen. Die Strecke beginnt in Port Baikal, einer kleinen Siedlung Listvjanka gegenüber, und führt dann entlang der malerischen Südspitze des Baikalsees bis nach Sludjanka. Für Touristen besteht die Möglichkeit eine eintägige Bahnrundfahrt auf der Cirkumbaikalstrecke zu unternehmen.

Unser Programm in dieser Region:
- 2-Tages-Trip zur Cirkumbaikalstrecke (2 Tage/1 Nacht)
- Winter-Abenteuer-Trip(5 Tage/4 Nächte)
 
3. Die Westküste des Baikalsees

Für Reisende in Irkutsk, die den Baikalsee besuchen möchten, bieten sich
verschiedene Möglichkeiten. Die gesamte Westküste von Listvjanka an der Südspitze des Baikalsees bis hinauf zur Insel Olkhon ist geeignet für die unterschiedlichsten Touren. Einige Gebiete sind gut mit dem Auto zu erreichen, andere verfügen nur über wilde Natur und keinen einzigen befahrbaren Weg, sie können somit nur zu Fuß erreicht werden. 
Die Westküste lässt sich logistisch in unterschiedliche Gebiete einteilen. Die
ersten 50 Kilometer von Listvjanka nordwärts nach Bolshoe Goloustnoye ist dank seiner guten Infrastruktur mit dem vor kurzen erstellten großen Baikalweg relativ einfach und von Jedermann zu erreichen. Ein Trek über diese Strecke dauert üblicherweise drei Tage.
Die nächsten 100 Kilometer von  Bolshoe Goloustnoye hinauf nach
Buguldeika führen den Wanderer durch tiefe Taigawälder und über schroffe, atemberaubende Felsklippen entlang des Baikalufers. Ein sehr schwierig zu begehender Abschnitt, aufgrund von Problemen bei der Orientierung in der Wildnis und den vielen, engen und schwerlich begehbaren Pfaden. Er wird nur selten von Touristen begangen und dank fehlender Straßen hat die Natur hier ihre Urspünglichkeit bewahren können. Inmitten dieser Strecke findet sich ein einsames
Touristencamp, das regelmäßig von den Tragflügelbooten des öffentlichen
Fernverkehrs der Stadt Irkutsk angefahren wird. Hier können sie sich entscheiden, entweder weiter nach Buguldeika zu fahren, oder etwas Zeit an den lauschigen Sandstränden zu verbringen, um später mit dem Boot zurück nach Irkutsk zu fahren.
Auf den letzten die 100 Kilometern, von Buguldeika zur Insel Olkhon,
versprechen die vielen verschiedenen Waldwege eine aufregende Zeit im Geländewagen mit Allradantrieb. Unterwegs findet man einige lokale Kulturschätze, wie die heiligen Stätten der Schamanen, antike Steinwälle und gut erhaltenen Felsmalereien aus längst vergangenen Zeiten. Ein spezielles Merkmal dieser Gegend sind die Tangeran-Steppen, die denen der Mongolei
ähneln und auf den letzen 45 Kilometern nach Olkhon zu sehen sind.

Unser Programm in dieser region:
- Klassischer Baikal-Trek(3 Tage/2 Nächte)
- Auf der Spur des Schamanen (4 Tage/3 Nächte)
- Mysteriöser Baikal (7 Tage/6 Nächte)

4. Olkhon – Größte Insel des Baikalsees

Auf der Insel Olkhon scheint fast jeden Tag die Sonne, daher der schlüssige
Beiname „Sonneninsel“. Diese Insel im Herzen des Baikalsees bietet auf relativ kleiner Fläche die unterschiedlichsten Terrains, perfekte Sandstrände liegen neben steilen Felsklippen, tiefe, ungezähmte Taigawälder wechseln sich ab mit weiten Steppen, Wiesen und sogar Wüsten.
Fast die gesamte Vielfalt des riesigen Baikalgebietes konzentriert sich hier
auf dieser Insel und macht sie zu dem, wie der Volksmund sagt, heiligen Zentrum des Baikals. In Hujir, dem Hauptdorf der Insel, bieten sich zahllose Übernachtungsmöglichkeiten in Hostels oder Privathäusern. Viele verschiedene Ausflüge, von Trekking, Mountainbiking, Kajaking oder Autoexkursionen zu den spektakulären Aussichtspunkten Olkhons, werden hier überall angeboten.
Olkhon ist 350 Kilometer von Irkutsk entfernt, die Fahrt dauert in etwas vier
Stunden. Die letzen 100 Kilometer der Strecke sind nicht gepflastert, ein wilder Ritt über Schotterstraßen ist die Folge. Besonders in den belebten Sommermonaten sollte zudem eine längere Wartezeit an der Fährstation eingeplant werden. Daher ist es demjenigen, der die Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, zu empfehlen, Olkhon in der Nebensaison von September bis März zu besuchen.

Unser Programm in dieser Region:
- Radtour über die Insel Olkhon (5 Tage/4 Nächte)
- Sommerabenteuer auf der Insel Olkhon (4 Tage/4 Nächte)
- Eisfahrt-Exkursion zur Insel Olkhon (4 Tage/3 Nächte)
- Eis-Trekking über den gefrorenen Baikalsee (8 Tage/7 Nächte)

5. Nördlicher Baikal und die Baikal-Amur-Magistrale

Diejenigen unter Ihnen, die auf der Suche nach ungezähmt rauer,
unberührter Natur sind, werden hier fündig. Die kaum vorhandene Infrastruktur macht einen Massentourismus in dieser Gegend unmöglich, dennoch ist sie dank der Bahnlinie der Baikal-Amur-Magistrale (BAM) gut zu erreichen. Die BAM verläuft nördlich des Baikalsees, parallel zur Strecke der Transsib, bis in den fernen Osten Russlands. Sie öffnet einen Spaltbreit die Tür zu unbrührter Natur und reisenden Abenteurern neue Möglichkeiten. Von Irkutsk ist der Norden des Baikalgebietes sowohl mit Auto, Bahn (2 Tage Fahrt) und Boot, als auch mit dem Flugzeug (2 Stunden Flugzeit) zu erreichen. In dem Sommermonaten bietet sich die wunderbare, eintägige Fahrt mit dem Boot an, das sich zu einem vernünftigen Preis zwei
Mal in der Woche von Irkutsk auf den Weg macht.
Viele eizigartige Landschaften und Kulturdenkmäler sind in dieser Region zu
entdecken: eine kleine Wüste inmitten der Tundra, die Gletscher und beeindruckenden Wasserfälle der Kodar-Berge, die alten Gefängnislager der Sovjetunion (GULAGS), die letzten Siedlungen sibirischer Ureinwohner (Evenk), sowie heiße Quellen und Täler aus Vulkangestein. Ein Trip in dieser Region wird für sie zum unvergesslichen Abenteuer! 
           
Unser Programm in dieser Region:
- Das gefrorene Herz des Kodar (12 Tage/11 Nächte)
- Ethnischer Trip zu den Evenk, den Ureinwohnern Sibiriens (12
Tage/11 Nächte)

6. Die Sayan-Berge und das Tunka-Tal

Sayanas ist ein weites Bergland im südlichen Baikalgebiet. Nur drei Stunden
dauert die Fahrt von Irkutsk ins Tunka-Tal, das sich am Fuße der Sayan-Berge erstreckt. Unterwegs passieren Sie die Südspitze des Baikalsees, dort drängt sich eine Rast an einem der atemberaubenden Aussichtspunkte geradezu auf. Von nun an führt der Weg direkt nach Süden, durch dichte Taigawälder und entlang ausgedehnter Steppen, die hier bereits von den schneebedeckten Gipfeln der Sayan-Berge eingerahmt werden.
Das Tunka-Tal ist berühmt für seine mineralischen und heißen Quellen, und
für das tiefe, geheimnisvolle Tal des Flusses Kyngarga, von dem aus die Berge und großen Eisfälle – ideale Orte zum Eisklettern – leicht zu erreichen sind. Hinzu kommt eine große Anzahl kulturell interessanter Sehenswürdigkeiten der hier ansässigen Ureinwohner Sibiriens (Buriat), wie die buddhistischen Tempel und schamanischen Gebetsstätten. Die beiden Religionen Buddhismus und Schamanismus sind hier auf eine besondere Weise eng miteinander
verflochten.
Im Sommer können die Naturschönheiten Sayans durch
herrliche Hiking- und
Trekking-Trips entdeckt werden, während der Winter ideale Möglichkeiten
zum Eisklettern, Skilaufen und Snowboarding bietet.

Unser Programm in dieser Region:
- Sayan-Ring-Tour (4 Tage/3 Nächte)
- Klettertour zum Munku-Sardik (6 Tage/6 Nächte)
- Das blaue Eis des Sayan (4 Tage/3 Nächte)

7. Südlicher Baikal und die Hamar-Daban-Berge

Die Gipfelkette des Hamar-Daban erstreckt sich auf über 250 Kilometern
entlang der Südufer des Baikalsees. Diese Berge gehören zu den ältesten der Welt, wodurch die Landschaft sehr sanft und dicht bewaldet ist. Hier fällt aufgrund geografischer Besonderheiten der meiste Niederschlag in der gesamten Baikalregion. Im Winter kann die Schneedecke bis zu zweieinhalb Meter aufweisen. Die einzige Möglichkeit der Fortbewegung ist dann das Tragen spezieller Jägerskis. Wenn Sie auf der Suche nach dem wahren sibirschen Winter sind, sollten Sie definitiv den Ausflug hierher wagen!
Nach heftigem Schneefall sind die Bäume so dick mit der Weißen Pracht
bedeckt, dass Sie sich vorkommen werden, wie in einem Wald aus Grimm´s Märchen. Sehrleicht sind nun die Fährten der einheimischen Tiere zu lesen, und mit etwas Glück werden Sie ihnen sogar über den Weg laufen. Auch die selten gewordenen sibirischen Jäger werden sie um diese Zeit hier antreffen. Sie stellen Fallen und hoffen, den Diamanten unter den sibirischen Pelztieren zu erbeuten – den Sibirischen Zobel. Viele Orte in dieser Gegend sind geeinget, um Schneeschuhwanderungen zu starten und einen unvergesslichen Einblick in die
sibirische Winterwelt der Hamar-Baban-Berge zu gewinnen.
Im Sommer ist diese region ideal zum Hiken, Mountainbiking und
Kanufahren. Die Taiga-Wälder sind nun voll von Wildbeeren und Pilzen, die entlang der kristallklaren Gebirgsflüsse mit ihren unzähligen Wasserfällen wachsen. Überall in dieser Wildnis finden sich die schönsten Fotomotive.

Unser Programm in dieser Region:
- Trekking-Trip zum herzförmigen See (4 Tage/3 Nächte)
- Rafting-Tour durch die sibirische Wildnis (5 Tage/ 4 Nächte)
- Skiausflug in die winterliche Märchenlandschft (5 Tage/5 Nächte)